Ähm... Also, angenommen, ihr seid auf einem Konzert und seht einen Typen, den ihr interessant findet und den wollt ihr postwendend ansprechen... Dann ist es NICHT sinnvoll, sich einfach neben ihn zu hocken und zu hoffen, dass ER euch anspricht! Das hat nichts mehr mit Ansprechen zu tun.
So, das wollte ich mal gesagt haben. ^^
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Montag, 16. August 2010
Freitag, 13. August 2010
Ohne Titel (mir fällt beim besten Willen kein passender ein)
Ich habe im Moment ganz stark den Eindruck, dass Liebe nur ein notwendiger Selbstbetrug ist, eine angenehme Illusion, die der Mensch braucht, um klarzukommen. Kann sein, dass ich damit total daneben liege, aber es kommt mir so vor. Das hat noch gar nicht mal was mit meiner eigenen Situation zu tun, ich bin definitiv keine Beziehungsgeschädigte oder Berufsdeprimierte oder Dauerfrustrierte oder Sinnsuchende. Also, bitte kein Schubladensuchen. :) Ich bin einfach nur ein mehr oder weniger genormtes 18jähriges Singlewesen ohne Altlasten oder Ähnliches.
Mir kommt es so vor, als gäbe es so etwas wie Liebe nur, damit der Mensch seine tägliche Portion Glückshormon bekommt, so was wie Schokolade mit Spätwirkung. Denn es ist schon ein tolles Gefühl, wenn da einer ist, der einen noch mehr mag und schätzt als alle anderen. Es fühlt sich toll an, gebraucht und geliebt zu werden. Aber was wäre, wenn das Wesen über uns diese Gefühlsebene nur eingesetzt hat, um uns Erdenbewohnern eine Stütze an die Hand zu geben, die uns all das gibt, was uns weder Freundschaft noch Familie noch Beruf geben kann? Den biologischen Faktor lasse ich mal links liegen.
Ich weiß, das klingt zynisch. Vielmehr, das IST zynisch. Aber seien wir mal ehrlich: alles, was in der Natur existiert, existiert nur, weil es einen wichtigen Zweck verfolgt, weil es dafür sorgt, dass eine biologische Einheit überleben und sich fortpflanzen kann. Somit ist es doch nicht allzu abwegig, dass unser "Aufpasser" etwas geschaffen hat, das uns für einige Zeit darüber hinwegtäuscht, dass wir eigentlich nur Individuen sind, die alleine geboren werden, alleine ihren Weg finden müssen und alleine sterben. Klar, man hat Freunde und Familienmitglieder, die einem helfen und einen begleiten, aber das Handeln bleibt einem letztlich selbst überlassen. Weil man einen eigenen Körper hat und ein eigenes Gehirn, man ist nicht dazu in der Lage, mit anderen körperlich zu verschmelzen.
Der Mensch ist ein Einzelwesen, das einen Partner braucht, um sich hin und wieder einbilden zu können, keines zu sein. So empfinde ich es zumindest im Augenblick. Da sich der Blickwinkel auf Dinge extrem schnell ändern kann und von der Lebenssituation abhängig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob das stimmt. Eigentlich kann man nie wissen, ob etwas wahr ist, sofern nicht klare Fakten vorliegen. Weil wirklich jeder eine absolut subjektive Wahrnehmung hat. Ob es die ultimative Wahrheit überhaupt gibt?
Ich will keine Illusionen mehr, ich will die Realität. Sozusagen die letzte, hundertprozentige Wahrheit. Etwas Unumstößliches. Ich will keine Notlügen oder gedankliche Stützen mehr brauchen. Nur für einen einzigen Augenblick die Welt und ihre Bewohner so sehen, wie sie ist. Quasi aus dem Blickwinkel der höheren Macht über uns.
Das klingt wahrscheinlich ziemlich schräg. Und ziemlich unerreichbar. :(
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Mir kommt es so vor, als gäbe es so etwas wie Liebe nur, damit der Mensch seine tägliche Portion Glückshormon bekommt, so was wie Schokolade mit Spätwirkung. Denn es ist schon ein tolles Gefühl, wenn da einer ist, der einen noch mehr mag und schätzt als alle anderen. Es fühlt sich toll an, gebraucht und geliebt zu werden. Aber was wäre, wenn das Wesen über uns diese Gefühlsebene nur eingesetzt hat, um uns Erdenbewohnern eine Stütze an die Hand zu geben, die uns all das gibt, was uns weder Freundschaft noch Familie noch Beruf geben kann? Den biologischen Faktor lasse ich mal links liegen.
Ich weiß, das klingt zynisch. Vielmehr, das IST zynisch. Aber seien wir mal ehrlich: alles, was in der Natur existiert, existiert nur, weil es einen wichtigen Zweck verfolgt, weil es dafür sorgt, dass eine biologische Einheit überleben und sich fortpflanzen kann. Somit ist es doch nicht allzu abwegig, dass unser "Aufpasser" etwas geschaffen hat, das uns für einige Zeit darüber hinwegtäuscht, dass wir eigentlich nur Individuen sind, die alleine geboren werden, alleine ihren Weg finden müssen und alleine sterben. Klar, man hat Freunde und Familienmitglieder, die einem helfen und einen begleiten, aber das Handeln bleibt einem letztlich selbst überlassen. Weil man einen eigenen Körper hat und ein eigenes Gehirn, man ist nicht dazu in der Lage, mit anderen körperlich zu verschmelzen.
Der Mensch ist ein Einzelwesen, das einen Partner braucht, um sich hin und wieder einbilden zu können, keines zu sein. So empfinde ich es zumindest im Augenblick. Da sich der Blickwinkel auf Dinge extrem schnell ändern kann und von der Lebenssituation abhängig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob das stimmt. Eigentlich kann man nie wissen, ob etwas wahr ist, sofern nicht klare Fakten vorliegen. Weil wirklich jeder eine absolut subjektive Wahrnehmung hat. Ob es die ultimative Wahrheit überhaupt gibt?
Ich will keine Illusionen mehr, ich will die Realität. Sozusagen die letzte, hundertprozentige Wahrheit. Etwas Unumstößliches. Ich will keine Notlügen oder gedankliche Stützen mehr brauchen. Nur für einen einzigen Augenblick die Welt und ihre Bewohner so sehen, wie sie ist. Quasi aus dem Blickwinkel der höheren Macht über uns.
Das klingt wahrscheinlich ziemlich schräg. Und ziemlich unerreichbar. :(
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Dienstag, 20. Juli 2010
Eine wundervolle Entdeckung
Ich habe in den letzten zwei Tagen etwas Wundervolles bemerkt bzw. entdeckt. :) Ich hatte ja am 19. Juli Geburtstag, ich bin 18 geworden. :)))
Das bedeutet konkret:
- zwei wahnsinnig schöne Geburtstagsfeiern
- mein erstes eigenes Auto
- viele wunderschöne Geschenke :)))
Viele Menschen haben einen riesigen Freundeskreis und fühlen sich trotzdem einsam und allein gelassen. Nun ja, die Anzahl meiner Leute hält sich eher in Grenzen (so 3 - 6 vielleicht), und ich habe mich aufgrunddessen oft einsam gefühlt. Aber das war ein verdammt großer Irrtum! Denn die Sachen, die ich zum Geburtstag bekommen habe, waren mit Mühe und Geduld gefertigt und die betreffenden Leute haben sich wirklich Gedanken gemacht.
Meine beste Freundin hat mir eine Sammlung von 18 Muscheln geschenkt, jede hatte eine andere Form oder Farbe und war auf ihre Art wunderschön und faszinierend. Das alles noch schön verpackt in selbst gebastelten Büchsen aus bunter Pappe.
Die Leutchens aus meiner Band haben sich jede Menge einfallen lassen: ein monströses Mikrofon aus Kork mit allen möglichen Einzelheiten, zwei selbst gebrannte Musik-CDs, ein Gutschein für ein Katzenbaby (einer von uns hat eine schwangere Katze) und einer für eine richtig geniale Fotostory im Rossmann. :) Zudem ein selbst zugeschnittenes und bemaltes T-Shirt und ein passendes Seidentuch. Und eine total coole Postkarte. :)
Diese Geschenke und der Verlauf der beiden Abende haben mir gezeigt, dass ich die besten Freunde der Welt habe und ich wirklich keine Komplexe haben muss, irgendwas zu verpassen. Ich kann mich glücklich schätzen, mit dermaßen genialen Menschen zu tun zu haben, die mich so mögen, wie ich bin. Es mögen zwar nicht so viele zu sein, die mich gern haben und verstehen, aber dafür sind sie jeder für sich besondere Individuen. Ich fühle mich absolut nicht einsam, sondern von der höheren Macht über uns über alle Maßen beschenkt. :)))
Wozu brauche ich einen festen Freund? Wozu brauche ich Beliebtheit bei allem und jedem? Wozu brauche ich Geld, Affären und eine Eins in Mathe? Mein bester Kumpel und meine beste Freundin werden mich nie im Stich lassen oder verletzen, und auch der Rest meiner Leutchens schätzt mich und steht hinter mir. Ich meine, was will man mehr? :) Ich habe mehr echte Freunde als viele andere, die offiziell zu den Beliebtesten der Beliebten zählen.
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Das bedeutet konkret:
- zwei wahnsinnig schöne Geburtstagsfeiern
- mein erstes eigenes Auto
- viele wunderschöne Geschenke :)))
Viele Menschen haben einen riesigen Freundeskreis und fühlen sich trotzdem einsam und allein gelassen. Nun ja, die Anzahl meiner Leute hält sich eher in Grenzen (so 3 - 6 vielleicht), und ich habe mich aufgrunddessen oft einsam gefühlt. Aber das war ein verdammt großer Irrtum! Denn die Sachen, die ich zum Geburtstag bekommen habe, waren mit Mühe und Geduld gefertigt und die betreffenden Leute haben sich wirklich Gedanken gemacht.
Meine beste Freundin hat mir eine Sammlung von 18 Muscheln geschenkt, jede hatte eine andere Form oder Farbe und war auf ihre Art wunderschön und faszinierend. Das alles noch schön verpackt in selbst gebastelten Büchsen aus bunter Pappe.
Die Leutchens aus meiner Band haben sich jede Menge einfallen lassen: ein monströses Mikrofon aus Kork mit allen möglichen Einzelheiten, zwei selbst gebrannte Musik-CDs, ein Gutschein für ein Katzenbaby (einer von uns hat eine schwangere Katze) und einer für eine richtig geniale Fotostory im Rossmann. :) Zudem ein selbst zugeschnittenes und bemaltes T-Shirt und ein passendes Seidentuch. Und eine total coole Postkarte. :)
Diese Geschenke und der Verlauf der beiden Abende haben mir gezeigt, dass ich die besten Freunde der Welt habe und ich wirklich keine Komplexe haben muss, irgendwas zu verpassen. Ich kann mich glücklich schätzen, mit dermaßen genialen Menschen zu tun zu haben, die mich so mögen, wie ich bin. Es mögen zwar nicht so viele zu sein, die mich gern haben und verstehen, aber dafür sind sie jeder für sich besondere Individuen. Ich fühle mich absolut nicht einsam, sondern von der höheren Macht über uns über alle Maßen beschenkt. :)))
Wozu brauche ich einen festen Freund? Wozu brauche ich Beliebtheit bei allem und jedem? Wozu brauche ich Geld, Affären und eine Eins in Mathe? Mein bester Kumpel und meine beste Freundin werden mich nie im Stich lassen oder verletzen, und auch der Rest meiner Leutchens schätzt mich und steht hinter mir. Ich meine, was will man mehr? :) Ich habe mehr echte Freunde als viele andere, die offiziell zu den Beliebtesten der Beliebten zählen.
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Montag, 5. Juli 2010
Hat so was eine Daseinsberechtigung?
Weil ich gerade eine ziemlich unschöne Trennung hinter mir habe, die ich feigerweise auch noch per Mail durchgezogen habe, habe ich mich einmal schlau gemacht, wie man denn noch so Schluss machen kann. Da gab es seitenlange Ratgeber, wie es besonders einfühlsam oder respektvoll oder schmerzlos wäre - da gibt es aber noch die "moderne Methode". Darf ich vorstellen: Schluss machen LASSEN. Klingt fragwürdig und ist es auch, Begründung folgt.
Man muss sich das so vorstellen: eine Agentur ruft bei deinem Partner an und teilt ihm mit, dass du keinen Bock mehr auf ihn hast und warum es so weit gekommen ist. Oder diese Agentur schlägt persönlich auf, oder aber sie schreibt deinem künftigen Exfreund eine Mail. Es gibt auch einen Service, bei dem ein Leichenwagen vorfährt, um den Expartner abzuholen. Im mitgelieferten Sarg befindet sich dann ein "netter" Brief von dir. Eine andere Möglichkeit ist, dass du noch einmal Sex mit der betreffenden Person hast, schnell das Haus verlässt, und sobald du draußen bist, meldet sich die Agentur.
Das ist nur eine kleine Auswahl an Dienstleistungen, die solche Agenturen bieten, meistens zu Preisen zwischen 30 und 1000 Euro. Nun stellen sich mir zwei Fragen:
1. Warum kann man das alles nicht auch selbst organisieren?
Seien wir mal ehrlich. Was ist so schwer daran, selber eine Mail zu schreiben, etwas auf den Anrufbeantworter zu sprechen oder ein Video zu drehen? Sogar die ausgefalleneren Ideen lassen sich leicht selbst umsetzen, z. B. das mit dem Abschiedssex. "Hinterher" geht man einfach - und hinterlässt ein Tonband oder ein Video im Flur mit der Aufschrift "Bitte anhören, in Liebe so-und-so". Leichenwägen lassen sich auch billiger organisieren, man kann sich so gut wie alles nach Hause bestellen.
Daraus folgt: man muss nicht für teuer Geld irgendeine Agentur engagieren, denn das meiste lässt sich mit ein wenig Fantasie und Einfallsreichtum auch so organisieren.
2. Wie kann man nur auf die Idee kommen, sich dermaßen unsensibel zu verhalten?
Wenn ich einen Menschen einmal geliebt und respektiert habe, ist es das Mindeste, ihm die Chance zu lassen, würdevoll aus der Beziehung herauszukommen. Nein wirklich, da fehlen mir die Worte! OKAY, wenn ich einen Schläger an der Backe habe und Angst haben muss, nach Hause zu kommen, DANN bringt das Sinn. Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es Fälle gibt, in denen so eine Agentur eingreifen darf, kann und muss!
Also, im humanitären Bereich wäre so etwas ideal. Nehmen wir eine Frau, die auf der Flucht vor ihrem Schlägerfreund in einem Frauenhaus landet. Dieses Frauenhaus übernimmt dann kostenlos die Benachrichtungen an den Expartner und rechnet auch finanziell damit ab, weil es für die Frau viel zu belastend wäre. Quasi als Opferschutz, nicht als Racheakt.
Das Traurige ist bloß, dass diese Branche ganz groß im Kommen ist. Vor einem Jahr habe ich mal einen Fernsehbeitrag über eine solche Agentur gehört, und da hieß es, diese Firmen würden nur vereinzelt existieren. Wenn ich JETZT bei Google das Wort "Schluss machen" eingebe, finde ich bereits unter dem dritten oder vierten Eintrag eine "Trennungs-Institution".
In diesem Sinne,
die empörte Sojabohne.
Man muss sich das so vorstellen: eine Agentur ruft bei deinem Partner an und teilt ihm mit, dass du keinen Bock mehr auf ihn hast und warum es so weit gekommen ist. Oder diese Agentur schlägt persönlich auf, oder aber sie schreibt deinem künftigen Exfreund eine Mail. Es gibt auch einen Service, bei dem ein Leichenwagen vorfährt, um den Expartner abzuholen. Im mitgelieferten Sarg befindet sich dann ein "netter" Brief von dir. Eine andere Möglichkeit ist, dass du noch einmal Sex mit der betreffenden Person hast, schnell das Haus verlässt, und sobald du draußen bist, meldet sich die Agentur.
Das ist nur eine kleine Auswahl an Dienstleistungen, die solche Agenturen bieten, meistens zu Preisen zwischen 30 und 1000 Euro. Nun stellen sich mir zwei Fragen:
1. Warum kann man das alles nicht auch selbst organisieren?
Seien wir mal ehrlich. Was ist so schwer daran, selber eine Mail zu schreiben, etwas auf den Anrufbeantworter zu sprechen oder ein Video zu drehen? Sogar die ausgefalleneren Ideen lassen sich leicht selbst umsetzen, z. B. das mit dem Abschiedssex. "Hinterher" geht man einfach - und hinterlässt ein Tonband oder ein Video im Flur mit der Aufschrift "Bitte anhören, in Liebe so-und-so". Leichenwägen lassen sich auch billiger organisieren, man kann sich so gut wie alles nach Hause bestellen.
Daraus folgt: man muss nicht für teuer Geld irgendeine Agentur engagieren, denn das meiste lässt sich mit ein wenig Fantasie und Einfallsreichtum auch so organisieren.
2. Wie kann man nur auf die Idee kommen, sich dermaßen unsensibel zu verhalten?
Wenn ich einen Menschen einmal geliebt und respektiert habe, ist es das Mindeste, ihm die Chance zu lassen, würdevoll aus der Beziehung herauszukommen. Nein wirklich, da fehlen mir die Worte! OKAY, wenn ich einen Schläger an der Backe habe und Angst haben muss, nach Hause zu kommen, DANN bringt das Sinn. Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es Fälle gibt, in denen so eine Agentur eingreifen darf, kann und muss!
Also, im humanitären Bereich wäre so etwas ideal. Nehmen wir eine Frau, die auf der Flucht vor ihrem Schlägerfreund in einem Frauenhaus landet. Dieses Frauenhaus übernimmt dann kostenlos die Benachrichtungen an den Expartner und rechnet auch finanziell damit ab, weil es für die Frau viel zu belastend wäre. Quasi als Opferschutz, nicht als Racheakt.
Das Traurige ist bloß, dass diese Branche ganz groß im Kommen ist. Vor einem Jahr habe ich mal einen Fernsehbeitrag über eine solche Agentur gehört, und da hieß es, diese Firmen würden nur vereinzelt existieren. Wenn ich JETZT bei Google das Wort "Schluss machen" eingebe, finde ich bereits unter dem dritten oder vierten Eintrag eine "Trennungs-Institution".
In diesem Sinne,
die empörte Sojabohne.
Freitag, 4. Juni 2010
Menschentypen und so :)
Ich glaube, es gibt drei Typen von Menschen, wobei jeder einem dieser Typen zuzuordnen sein müsste.
1. Der Suchende
Dieser Typ Mensch ist dazu bestimmt, irgendetwas zu suchen. Ich persönlich zähle mich ebenfalls dazu, denn ich suche nach emotionaler Sicherheit und einem Jungen, der mir diese Sicherheit bieten kann, und das für immer und ewig. Andere suchen nach Erfolg, Verständnis oder sonst etwas.
2. Der Gebende
Diese Sorte wurde geboren, um anderen Leuten ein Stückchen Glück abzugeben und sie zufrieden zu machen. Ich kenne solche Leute, meine beste Freundin ist so jemand, und ein guter Bekannter von mir ebenfalls. Mein bester Kumpel ist auch so ein Engel. Wie auch immer, es gibt von dieser Sorte nicht viele. Solch eine Person zu verlieren, ist eine Todsünde.
3. Der Nehmende
Solche Leute ziehen einem Lebensenergie ab und merken es oftmals noch nicht einmal. Man sollte sich mit so einer Bagage eigentlich gar nicht abgeben, aber eigenartigerweise tut man es trotzdem. Blöd, aber leider wahr. Somit läuft man Gefahr, die Energie, die ein Gebender freigesetzt hat, gleich wieder an einen beliebigen Schmarotzer zu verschwenden. Zum Glück gibt es nur wenige dieser energetischen Trickbetrüger.
In diesem Sinne,
die - jetzt los-müssende - Sojabohne.
1. Der Suchende
Dieser Typ Mensch ist dazu bestimmt, irgendetwas zu suchen. Ich persönlich zähle mich ebenfalls dazu, denn ich suche nach emotionaler Sicherheit und einem Jungen, der mir diese Sicherheit bieten kann, und das für immer und ewig. Andere suchen nach Erfolg, Verständnis oder sonst etwas.
2. Der Gebende
Diese Sorte wurde geboren, um anderen Leuten ein Stückchen Glück abzugeben und sie zufrieden zu machen. Ich kenne solche Leute, meine beste Freundin ist so jemand, und ein guter Bekannter von mir ebenfalls. Mein bester Kumpel ist auch so ein Engel. Wie auch immer, es gibt von dieser Sorte nicht viele. Solch eine Person zu verlieren, ist eine Todsünde.
3. Der Nehmende
Solche Leute ziehen einem Lebensenergie ab und merken es oftmals noch nicht einmal. Man sollte sich mit so einer Bagage eigentlich gar nicht abgeben, aber eigenartigerweise tut man es trotzdem. Blöd, aber leider wahr. Somit läuft man Gefahr, die Energie, die ein Gebender freigesetzt hat, gleich wieder an einen beliebigen Schmarotzer zu verschwenden. Zum Glück gibt es nur wenige dieser energetischen Trickbetrüger.
In diesem Sinne,
die - jetzt los-müssende - Sojabohne.
Mittwoch, 19. Mai 2010
Konstante ist Trumpf :)
Ich glaube, es ist nie zu spät, einen neuen Weg einzuschlagen. Nie. Man muss nur wollen, das ist alles. Ein bisschen eher hätte mir dieses Licht aber auch aufgehen können, wesentlich eher. Wahrscheinlich ist das "einen-neuen-Weg-einschlagen" nur eine Frage der Übung. Wenn sich in einem Leben ständig alles ändert, müsste man es ja eigentlich gewohnt sein, immer und immer wieder von vorne anzufangen, in der Hoffnung, irgendwann auf eine schöne, sichere Konstante zu stoßen. Ganz ohne Konstanten lebt es sich eben doch allzu umständlich. Konstante ist Trumpf. :)))
Sorry, dass dieser Eintrag zur Abwechslung so kurz ausfällt, aber es ist fast drei Uhr morgens und eine Tüte Schlaf täte mir wirklich gut.
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Sorry, dass dieser Eintrag zur Abwechslung so kurz ausfällt, aber es ist fast drei Uhr morgens und eine Tüte Schlaf täte mir wirklich gut.
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Samstag, 3. April 2010
"Germany's next Topmodel" und so -.-
Vor etwa zwei Tagen war ich mit einer Freundin und einer Freundin meiner Freundin in einer Münchner Diskothek. Einlass war schon um 20 Uhr, und das hatte auch einen Grund: "Germany's next Topmodel". Warum sich unzählige Mädels möglichst heftig auftakeln (Seidenstrümpfe, High-Heels, kaum erwähnenswerte Röcke und Ausschnitte bis zum Bauchnabel... Wie soll man damit tanzen??? Wir kamen wenigstens noch in Ballerinas und Jeans, da kann man sich auch mit bewegen...), nur um zwei Stunden Zickenterror und Psychospielchen zu schauen und hinterher kläglich dabei scheitern, auch nur einen Schritt zu tun, ist mir unbegreiflich.
Aber darum soll es nicht gehen. Es ist zum Glück jedem selbst überlassen, wie er sich kleidet. Ist ja nicht mein Bier, wenn diese dummen Weiber sich ihre Beine brechen, sich von betrunkenen Machos begatten lassen und am Ende des Abends zwischen Tanzfläche und Garderobe bestiegen werden. Von den Spätfolgen einer verhütungsfreien Nacht gar nicht zu reden. Aber egal.
Nein, es geht um diese Sendung. Ich meine, klar, man KANN ja gewinnen, in gewisser Weise lohnt sich eine Teilnahme also auch. Man ist auch für ein paar Wochen deutschlandweit bekannt, nicht einmal als Nichtzuschauer kommt man um die Erkenntnis herum, wer gewonnen hat und wer nicht. Auf ein paar Plakaten und Titelseiten wird man auch abgedruckt, logisch, aber wie lange bleibt man den Leuten denn wirklich im Gedächtnis? Den Machern der Show geht es doch nur um Profit, und mal ehrlich, Heidi Klum ist auf den Laufstegen der Welt nicht mehr so oft zu sehen. Sie ist ja nicht mal schön, aber darüber lässt sich streiten. Irgendwo muss die Frau ja ihr Geld herkriegen. Models haben als laufende Kleiderständer eben nur ihre Jugend vorzuweisen, und die vergeht.
Deshalb gibt es die Sendung ja auch nur. Dass die Dame durch ihren Auftritt in der McDonalds-Werbung bekannter ist als durch ihre Modelaktivitäten, ist beim besten Willen kein Zeichen dafür, dass ihre Karriere gut läuft. Und wie sie ihre Mädels behandelt, ist eigentlich auch eine Schande. Wer nicht spurt, wird runtergemacht, dabei kann Frau Klum wahrscheinlich nicht graziler laufen als die dummen Mädchen, die sich von dieser Verarsche eine Zukunft erhoffen. Vor kurzem habe ich Gewinnerin der vorigen Staffel in der Müller-Joghurt-Werbung gesehen, so viel dazu.
Da geben zwanzig Mädels ihre mögliche Karriere auf, brechen die Schule ab und Ähnliches, und was haben sie davon? Da sie noch so jung sind, konnten sie natürlich noch keine richtige Persönlichkeit entwickeln und werden so geformt und erzogen, wie es der Jury passt. Wer nicht hineinpasst und keine Lust hat, das Spiel mitzuspielen (also die eigene Persönlichkeitsentwicklung aufzugeben), wird eben rausgeworfen, frei nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" bzw. "Mach kaputt, was dich kaputt macht". Wenn eine sowieso recht emotional ist und mit Stress nicht zurechtkommt, wird erst recht Druck auf sie ausgeübt, damit sie auch ja früher oder später einen Kollaps bekommt. Dann wird sie wieder "gnädig" aufgenommen, nunmehr als gebrochener Charakter, der gehorchen wird, ganz gleich, was du ihm zumutest.
Denn genau darum geht es ja, die Mädels zu brechen, zu formen und dann wieder fallen zu lassen. Das wollen die Menschen ja auch irgendwie sehen. Nebenbei wird noch ein paar Mal die Privatsphäre nicht geachtet, die eine wird beim Heimweh gefilmt, die nächste beim Streit mit ihrer Freundin, die andere, wenn sie mit ihrem Freund Schluss macht, usw. Dass all diese Mädchen trotz dieser unwürdigen Behandlung - von der sie ja schon durch die vorherige Staffel wussten, dass sie gegeben sein würde - noch glauben, sie könnten berühmt werden und groß rauskommen... Unglaublich, so viel Optimismus verdient den Nobelpreis!
Arme, dumme Mädchen. Ein abgewracktes Nichtmehr-Topmodel, das für McDonalds wirbt. Prominente Jurymitglieder, die keiner kennt und die man hinterher ganz schnell wieder vergisst. Und wenn man das alles gut verrührt und der Öffentlichkeit zugänglich macht, kommt "Germany's next Topmodel" heraus, die erste Topmodel-Show Deutschlands, die weder von Topmodels geleitet wird noch Topmodels ausbildet. Wohl bekomm's!
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Aber darum soll es nicht gehen. Es ist zum Glück jedem selbst überlassen, wie er sich kleidet. Ist ja nicht mein Bier, wenn diese dummen Weiber sich ihre Beine brechen, sich von betrunkenen Machos begatten lassen und am Ende des Abends zwischen Tanzfläche und Garderobe bestiegen werden. Von den Spätfolgen einer verhütungsfreien Nacht gar nicht zu reden. Aber egal.
Nein, es geht um diese Sendung. Ich meine, klar, man KANN ja gewinnen, in gewisser Weise lohnt sich eine Teilnahme also auch. Man ist auch für ein paar Wochen deutschlandweit bekannt, nicht einmal als Nichtzuschauer kommt man um die Erkenntnis herum, wer gewonnen hat und wer nicht. Auf ein paar Plakaten und Titelseiten wird man auch abgedruckt, logisch, aber wie lange bleibt man den Leuten denn wirklich im Gedächtnis? Den Machern der Show geht es doch nur um Profit, und mal ehrlich, Heidi Klum ist auf den Laufstegen der Welt nicht mehr so oft zu sehen. Sie ist ja nicht mal schön, aber darüber lässt sich streiten. Irgendwo muss die Frau ja ihr Geld herkriegen. Models haben als laufende Kleiderständer eben nur ihre Jugend vorzuweisen, und die vergeht.
Deshalb gibt es die Sendung ja auch nur. Dass die Dame durch ihren Auftritt in der McDonalds-Werbung bekannter ist als durch ihre Modelaktivitäten, ist beim besten Willen kein Zeichen dafür, dass ihre Karriere gut läuft. Und wie sie ihre Mädels behandelt, ist eigentlich auch eine Schande. Wer nicht spurt, wird runtergemacht, dabei kann Frau Klum wahrscheinlich nicht graziler laufen als die dummen Mädchen, die sich von dieser Verarsche eine Zukunft erhoffen. Vor kurzem habe ich Gewinnerin der vorigen Staffel in der Müller-Joghurt-Werbung gesehen, so viel dazu.
Da geben zwanzig Mädels ihre mögliche Karriere auf, brechen die Schule ab und Ähnliches, und was haben sie davon? Da sie noch so jung sind, konnten sie natürlich noch keine richtige Persönlichkeit entwickeln und werden so geformt und erzogen, wie es der Jury passt. Wer nicht hineinpasst und keine Lust hat, das Spiel mitzuspielen (also die eigene Persönlichkeitsentwicklung aufzugeben), wird eben rausgeworfen, frei nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" bzw. "Mach kaputt, was dich kaputt macht". Wenn eine sowieso recht emotional ist und mit Stress nicht zurechtkommt, wird erst recht Druck auf sie ausgeübt, damit sie auch ja früher oder später einen Kollaps bekommt. Dann wird sie wieder "gnädig" aufgenommen, nunmehr als gebrochener Charakter, der gehorchen wird, ganz gleich, was du ihm zumutest.
Denn genau darum geht es ja, die Mädels zu brechen, zu formen und dann wieder fallen zu lassen. Das wollen die Menschen ja auch irgendwie sehen. Nebenbei wird noch ein paar Mal die Privatsphäre nicht geachtet, die eine wird beim Heimweh gefilmt, die nächste beim Streit mit ihrer Freundin, die andere, wenn sie mit ihrem Freund Schluss macht, usw. Dass all diese Mädchen trotz dieser unwürdigen Behandlung - von der sie ja schon durch die vorherige Staffel wussten, dass sie gegeben sein würde - noch glauben, sie könnten berühmt werden und groß rauskommen... Unglaublich, so viel Optimismus verdient den Nobelpreis!
Arme, dumme Mädchen. Ein abgewracktes Nichtmehr-Topmodel, das für McDonalds wirbt. Prominente Jurymitglieder, die keiner kennt und die man hinterher ganz schnell wieder vergisst. Und wenn man das alles gut verrührt und der Öffentlichkeit zugänglich macht, kommt "Germany's next Topmodel" heraus, die erste Topmodel-Show Deutschlands, die weder von Topmodels geleitet wird noch Topmodels ausbildet. Wohl bekomm's!
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Abonnieren
Posts (Atom)