Nun fragt ihr euch sicher erst mal: Das geht? Ja, das geht. Und zwar folgendermaßen:
1. Wenn du die Bahnhofshalle betrittst, überprüfe AUF KEINEN FALL, ob der Zug auch zum angegebenen Zeitpunkt am angegebenen Gleis abfährt - das könnte dich ja eventuell darauf aufmerksam machen, dass du in das falsche Gefährt steigen könntest!
2. Höre NICHT hin, wenn wichtige Ansagen bezüglich gewisser Änderungen gemacht werden - du könntest ja informiert werden!
3. Überprüfe NICHT, dass über dem betreffenden Gleis auch das richtige Ziel eingeblendet ist.
4. Achte nicht darauf, wie das Gefährt aussieht - schließlich ist es viel interessanter, Musik zu hören, natürlich möglichst laute, sonst könnte man ja nebenbei noch etwas hören.
5. Lasse eventuelle Zweifel an der Zug-untypischen Umgebung erst eine Minute vor der Abfahrt zu. Freunde anrufen und um Rat fragen ist natürlich erlaubt, aber bitte erst dann, wenn das Gefährt sich in Bewegung gesetzt hat. Sonst könnte man ja noch rechtzeitig aussteigen!
So schafft man es also, ganz gepflegt eineinhalb Stunden später am Ziel zu sein als geplant. Imitation auf eigene Gefahr.
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Samstag, 15. August 2009
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