Es gibt Menschen, die meckern, und es gibt Schulfächer, die alles andere als spannend sind. Und was dabei herauskommt, wenn diese beiden Faktoren zusammenkommen, könnt ihr hier lesen ( ;) ):
DER HERR MÜLLER AUF DIE FRAGE, WAS ER EIGENTLICH MAG:
Politik, was ist mir das?
Mit Verlaub, sie reizt mich nicht.
Politik, das ist ein Zeitvertreib
für die reiche Oberschicht.
Und Geld ist für mich Taubendreck.
Man kommt nicht ohne klar,
und wer´s in rauen Mengen hat,
der nimmt´s schon nicht mehr wahr.
Frauen - das ist eine Not,
ein Weib, das ist ´ne Last!
Erst gibt es dir mehr als du willst,
dann nimmt es, was du hast.
Und Männer, das verhüte Gott,
die treiben es noch schlimmer!
Die werden hin und wieder schwul
und bleiben es für immer.
Ja, Konkurrenz an sich ist blöd,
sie behindert wesentlich!
Sie reduziert den Größenwahn
und reguliert das Ich.
Ich glaube, mir ist gar nichts recht,
weil immer etwas stört.
Was andre haben, mag ich nicht,
weil es nicht MIR gehört.
Was mir gehört, gefällt mir nicht,
weil es mir noch nicht reicht.
Ihr seht, ihr lest - ihr merkt das doch?! -
ich hab es ECHT nicht leicht!
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Mittwoch, 15. September 2010
Donnerstag, 9. September 2010
Ohne Titel
Nach langer Zeit Schreibpause habe ich endlich wieder Zeit und Lust gefunden, einen neuen Eintrag zu verfassen. :) Worüber, weiß ich selbst noch nicht genau, aber es geht grob gesagt um ein Zitat aus einem Buch, das ich vor langer Zeit gelesen habe. Besagtes Buch heißt "Der Gesang der Orcas", den Namen des Autors (oder war es eine Autorin?) habe ich leider vergessen.
Das Zitat lautet folgendermaßen: "Abschied ist nur eine Art der Veränderung, die unzählige neue Möglichkeiten in sich birgt." Das habe ich sofort verinnerlicht und auch in ein anderes Buch hineingeschriebenm, das mir mein damaliger Freund geschenkt hatte (wenige Tage später haben wir uns getrennt, von daher passte das Zitat echt gut). Dieses andere Buch (nennen wir es Buch B) wiederum habe ich bis zum heutigen Tag nicht anrühren können, obwohl die Geschichte schon über ein Jahr her ist. Es ist auch keine Lektüre, die die meisten in meinem Alter mögen würden. Es ist extrem theoretisch und kompliziert und altbacken. Von 1884, glaube ich. Eigentlich eine klassische Einschlaflektüre. Aber ich wollte es trotzdem schon immer mal haben, ich habe eine Schwäche für solche Bücher. :)
Wie gesagt, ich konnte es nicht anrühren. Ist gar nicht so einfach, manche Trennungen zu verarbeiten.
Heute war es dann so weit, dass ich endlich wieder in Buch B blättern konnte, ohne Probleme zu bekommen. Und gleich auf der ersten Seite fiel mir dieses Zitat auf, und es passte einfach. Ich konnte endlich nachempfinden, was es bedeutet, es fühlte sich fast so an wie die ultimative Wahrheit des Jahrhunderts. Ein echt schräges Gefühl. :)
Es ist so, als wäre ich das erste Mal seit fast drei Jahren wirklich frei, frei in jeder Hinsicht. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Wahre Freiheit bedeutet für mich, keinen geistigen Schranken ausgesetzt zu sein, kaum einen Gedanken daran zu verschwenden, was andere Menschen von einem denken könnten (außer natürlich, es sind gute Freunde). Freiheit ist Unabhängigkeit von anderen Leuten, d.h., man hat ein eigenes Auto, eigene Zukunftspläne u. Ä.. Aber auch emotionale Unabhängigkeit gehört dazu.
Und diese Sorte von Freiheit habe ich irgendwie erst jetzt für mich entdeckt. :) Ich glaube, das ist es, was der Mensch Glück nennt.
Und warum das alles? Weil ein Abschied mir unzählige neue Möglichkeiten eröffnet hat, und ich habe mir die beste ausgesucht, die ich finden konnte. :)
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Das Zitat lautet folgendermaßen: "Abschied ist nur eine Art der Veränderung, die unzählige neue Möglichkeiten in sich birgt." Das habe ich sofort verinnerlicht und auch in ein anderes Buch hineingeschriebenm, das mir mein damaliger Freund geschenkt hatte (wenige Tage später haben wir uns getrennt, von daher passte das Zitat echt gut). Dieses andere Buch (nennen wir es Buch B) wiederum habe ich bis zum heutigen Tag nicht anrühren können, obwohl die Geschichte schon über ein Jahr her ist. Es ist auch keine Lektüre, die die meisten in meinem Alter mögen würden. Es ist extrem theoretisch und kompliziert und altbacken. Von 1884, glaube ich. Eigentlich eine klassische Einschlaflektüre. Aber ich wollte es trotzdem schon immer mal haben, ich habe eine Schwäche für solche Bücher. :)
Wie gesagt, ich konnte es nicht anrühren. Ist gar nicht so einfach, manche Trennungen zu verarbeiten.
Heute war es dann so weit, dass ich endlich wieder in Buch B blättern konnte, ohne Probleme zu bekommen. Und gleich auf der ersten Seite fiel mir dieses Zitat auf, und es passte einfach. Ich konnte endlich nachempfinden, was es bedeutet, es fühlte sich fast so an wie die ultimative Wahrheit des Jahrhunderts. Ein echt schräges Gefühl. :)
Es ist so, als wäre ich das erste Mal seit fast drei Jahren wirklich frei, frei in jeder Hinsicht. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Wahre Freiheit bedeutet für mich, keinen geistigen Schranken ausgesetzt zu sein, kaum einen Gedanken daran zu verschwenden, was andere Menschen von einem denken könnten (außer natürlich, es sind gute Freunde). Freiheit ist Unabhängigkeit von anderen Leuten, d.h., man hat ein eigenes Auto, eigene Zukunftspläne u. Ä.. Aber auch emotionale Unabhängigkeit gehört dazu.
Und diese Sorte von Freiheit habe ich irgendwie erst jetzt für mich entdeckt. :) Ich glaube, das ist es, was der Mensch Glück nennt.
Und warum das alles? Weil ein Abschied mir unzählige neue Möglichkeiten eröffnet hat, und ich habe mir die beste ausgesucht, die ich finden konnte. :)
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Montag, 16. August 2010
Kurzer Kommentar
Ähm... Also, angenommen, ihr seid auf einem Konzert und seht einen Typen, den ihr interessant findet und den wollt ihr postwendend ansprechen... Dann ist es NICHT sinnvoll, sich einfach neben ihn zu hocken und zu hoffen, dass ER euch anspricht! Das hat nichts mehr mit Ansprechen zu tun.
So, das wollte ich mal gesagt haben. ^^
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
So, das wollte ich mal gesagt haben. ^^
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Freitag, 13. August 2010
Ohne Titel (mir fällt beim besten Willen kein passender ein)
Ich habe im Moment ganz stark den Eindruck, dass Liebe nur ein notwendiger Selbstbetrug ist, eine angenehme Illusion, die der Mensch braucht, um klarzukommen. Kann sein, dass ich damit total daneben liege, aber es kommt mir so vor. Das hat noch gar nicht mal was mit meiner eigenen Situation zu tun, ich bin definitiv keine Beziehungsgeschädigte oder Berufsdeprimierte oder Dauerfrustrierte oder Sinnsuchende. Also, bitte kein Schubladensuchen. :) Ich bin einfach nur ein mehr oder weniger genormtes 18jähriges Singlewesen ohne Altlasten oder Ähnliches.
Mir kommt es so vor, als gäbe es so etwas wie Liebe nur, damit der Mensch seine tägliche Portion Glückshormon bekommt, so was wie Schokolade mit Spätwirkung. Denn es ist schon ein tolles Gefühl, wenn da einer ist, der einen noch mehr mag und schätzt als alle anderen. Es fühlt sich toll an, gebraucht und geliebt zu werden. Aber was wäre, wenn das Wesen über uns diese Gefühlsebene nur eingesetzt hat, um uns Erdenbewohnern eine Stütze an die Hand zu geben, die uns all das gibt, was uns weder Freundschaft noch Familie noch Beruf geben kann? Den biologischen Faktor lasse ich mal links liegen.
Ich weiß, das klingt zynisch. Vielmehr, das IST zynisch. Aber seien wir mal ehrlich: alles, was in der Natur existiert, existiert nur, weil es einen wichtigen Zweck verfolgt, weil es dafür sorgt, dass eine biologische Einheit überleben und sich fortpflanzen kann. Somit ist es doch nicht allzu abwegig, dass unser "Aufpasser" etwas geschaffen hat, das uns für einige Zeit darüber hinwegtäuscht, dass wir eigentlich nur Individuen sind, die alleine geboren werden, alleine ihren Weg finden müssen und alleine sterben. Klar, man hat Freunde und Familienmitglieder, die einem helfen und einen begleiten, aber das Handeln bleibt einem letztlich selbst überlassen. Weil man einen eigenen Körper hat und ein eigenes Gehirn, man ist nicht dazu in der Lage, mit anderen körperlich zu verschmelzen.
Der Mensch ist ein Einzelwesen, das einen Partner braucht, um sich hin und wieder einbilden zu können, keines zu sein. So empfinde ich es zumindest im Augenblick. Da sich der Blickwinkel auf Dinge extrem schnell ändern kann und von der Lebenssituation abhängig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob das stimmt. Eigentlich kann man nie wissen, ob etwas wahr ist, sofern nicht klare Fakten vorliegen. Weil wirklich jeder eine absolut subjektive Wahrnehmung hat. Ob es die ultimative Wahrheit überhaupt gibt?
Ich will keine Illusionen mehr, ich will die Realität. Sozusagen die letzte, hundertprozentige Wahrheit. Etwas Unumstößliches. Ich will keine Notlügen oder gedankliche Stützen mehr brauchen. Nur für einen einzigen Augenblick die Welt und ihre Bewohner so sehen, wie sie ist. Quasi aus dem Blickwinkel der höheren Macht über uns.
Das klingt wahrscheinlich ziemlich schräg. Und ziemlich unerreichbar. :(
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Mir kommt es so vor, als gäbe es so etwas wie Liebe nur, damit der Mensch seine tägliche Portion Glückshormon bekommt, so was wie Schokolade mit Spätwirkung. Denn es ist schon ein tolles Gefühl, wenn da einer ist, der einen noch mehr mag und schätzt als alle anderen. Es fühlt sich toll an, gebraucht und geliebt zu werden. Aber was wäre, wenn das Wesen über uns diese Gefühlsebene nur eingesetzt hat, um uns Erdenbewohnern eine Stütze an die Hand zu geben, die uns all das gibt, was uns weder Freundschaft noch Familie noch Beruf geben kann? Den biologischen Faktor lasse ich mal links liegen.
Ich weiß, das klingt zynisch. Vielmehr, das IST zynisch. Aber seien wir mal ehrlich: alles, was in der Natur existiert, existiert nur, weil es einen wichtigen Zweck verfolgt, weil es dafür sorgt, dass eine biologische Einheit überleben und sich fortpflanzen kann. Somit ist es doch nicht allzu abwegig, dass unser "Aufpasser" etwas geschaffen hat, das uns für einige Zeit darüber hinwegtäuscht, dass wir eigentlich nur Individuen sind, die alleine geboren werden, alleine ihren Weg finden müssen und alleine sterben. Klar, man hat Freunde und Familienmitglieder, die einem helfen und einen begleiten, aber das Handeln bleibt einem letztlich selbst überlassen. Weil man einen eigenen Körper hat und ein eigenes Gehirn, man ist nicht dazu in der Lage, mit anderen körperlich zu verschmelzen.
Der Mensch ist ein Einzelwesen, das einen Partner braucht, um sich hin und wieder einbilden zu können, keines zu sein. So empfinde ich es zumindest im Augenblick. Da sich der Blickwinkel auf Dinge extrem schnell ändern kann und von der Lebenssituation abhängig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob das stimmt. Eigentlich kann man nie wissen, ob etwas wahr ist, sofern nicht klare Fakten vorliegen. Weil wirklich jeder eine absolut subjektive Wahrnehmung hat. Ob es die ultimative Wahrheit überhaupt gibt?
Ich will keine Illusionen mehr, ich will die Realität. Sozusagen die letzte, hundertprozentige Wahrheit. Etwas Unumstößliches. Ich will keine Notlügen oder gedankliche Stützen mehr brauchen. Nur für einen einzigen Augenblick die Welt und ihre Bewohner so sehen, wie sie ist. Quasi aus dem Blickwinkel der höheren Macht über uns.
Das klingt wahrscheinlich ziemlich schräg. Und ziemlich unerreichbar. :(
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Dienstag, 20. Juli 2010
Eine wundervolle Entdeckung
Ich habe in den letzten zwei Tagen etwas Wundervolles bemerkt bzw. entdeckt. :) Ich hatte ja am 19. Juli Geburtstag, ich bin 18 geworden. :)))
Das bedeutet konkret:
- zwei wahnsinnig schöne Geburtstagsfeiern
- mein erstes eigenes Auto
- viele wunderschöne Geschenke :)))
Viele Menschen haben einen riesigen Freundeskreis und fühlen sich trotzdem einsam und allein gelassen. Nun ja, die Anzahl meiner Leute hält sich eher in Grenzen (so 3 - 6 vielleicht), und ich habe mich aufgrunddessen oft einsam gefühlt. Aber das war ein verdammt großer Irrtum! Denn die Sachen, die ich zum Geburtstag bekommen habe, waren mit Mühe und Geduld gefertigt und die betreffenden Leute haben sich wirklich Gedanken gemacht.
Meine beste Freundin hat mir eine Sammlung von 18 Muscheln geschenkt, jede hatte eine andere Form oder Farbe und war auf ihre Art wunderschön und faszinierend. Das alles noch schön verpackt in selbst gebastelten Büchsen aus bunter Pappe.
Die Leutchens aus meiner Band haben sich jede Menge einfallen lassen: ein monströses Mikrofon aus Kork mit allen möglichen Einzelheiten, zwei selbst gebrannte Musik-CDs, ein Gutschein für ein Katzenbaby (einer von uns hat eine schwangere Katze) und einer für eine richtig geniale Fotostory im Rossmann. :) Zudem ein selbst zugeschnittenes und bemaltes T-Shirt und ein passendes Seidentuch. Und eine total coole Postkarte. :)
Diese Geschenke und der Verlauf der beiden Abende haben mir gezeigt, dass ich die besten Freunde der Welt habe und ich wirklich keine Komplexe haben muss, irgendwas zu verpassen. Ich kann mich glücklich schätzen, mit dermaßen genialen Menschen zu tun zu haben, die mich so mögen, wie ich bin. Es mögen zwar nicht so viele zu sein, die mich gern haben und verstehen, aber dafür sind sie jeder für sich besondere Individuen. Ich fühle mich absolut nicht einsam, sondern von der höheren Macht über uns über alle Maßen beschenkt. :)))
Wozu brauche ich einen festen Freund? Wozu brauche ich Beliebtheit bei allem und jedem? Wozu brauche ich Geld, Affären und eine Eins in Mathe? Mein bester Kumpel und meine beste Freundin werden mich nie im Stich lassen oder verletzen, und auch der Rest meiner Leutchens schätzt mich und steht hinter mir. Ich meine, was will man mehr? :) Ich habe mehr echte Freunde als viele andere, die offiziell zu den Beliebtesten der Beliebten zählen.
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Das bedeutet konkret:
- zwei wahnsinnig schöne Geburtstagsfeiern
- mein erstes eigenes Auto
- viele wunderschöne Geschenke :)))
Viele Menschen haben einen riesigen Freundeskreis und fühlen sich trotzdem einsam und allein gelassen. Nun ja, die Anzahl meiner Leute hält sich eher in Grenzen (so 3 - 6 vielleicht), und ich habe mich aufgrunddessen oft einsam gefühlt. Aber das war ein verdammt großer Irrtum! Denn die Sachen, die ich zum Geburtstag bekommen habe, waren mit Mühe und Geduld gefertigt und die betreffenden Leute haben sich wirklich Gedanken gemacht.
Meine beste Freundin hat mir eine Sammlung von 18 Muscheln geschenkt, jede hatte eine andere Form oder Farbe und war auf ihre Art wunderschön und faszinierend. Das alles noch schön verpackt in selbst gebastelten Büchsen aus bunter Pappe.
Die Leutchens aus meiner Band haben sich jede Menge einfallen lassen: ein monströses Mikrofon aus Kork mit allen möglichen Einzelheiten, zwei selbst gebrannte Musik-CDs, ein Gutschein für ein Katzenbaby (einer von uns hat eine schwangere Katze) und einer für eine richtig geniale Fotostory im Rossmann. :) Zudem ein selbst zugeschnittenes und bemaltes T-Shirt und ein passendes Seidentuch. Und eine total coole Postkarte. :)
Diese Geschenke und der Verlauf der beiden Abende haben mir gezeigt, dass ich die besten Freunde der Welt habe und ich wirklich keine Komplexe haben muss, irgendwas zu verpassen. Ich kann mich glücklich schätzen, mit dermaßen genialen Menschen zu tun zu haben, die mich so mögen, wie ich bin. Es mögen zwar nicht so viele zu sein, die mich gern haben und verstehen, aber dafür sind sie jeder für sich besondere Individuen. Ich fühle mich absolut nicht einsam, sondern von der höheren Macht über uns über alle Maßen beschenkt. :)))
Wozu brauche ich einen festen Freund? Wozu brauche ich Beliebtheit bei allem und jedem? Wozu brauche ich Geld, Affären und eine Eins in Mathe? Mein bester Kumpel und meine beste Freundin werden mich nie im Stich lassen oder verletzen, und auch der Rest meiner Leutchens schätzt mich und steht hinter mir. Ich meine, was will man mehr? :) Ich habe mehr echte Freunde als viele andere, die offiziell zu den Beliebtesten der Beliebten zählen.
In diesem Sinne,
die Sojabohne.
Montag, 5. Juli 2010
Hat so was eine Daseinsberechtigung?
Weil ich gerade eine ziemlich unschöne Trennung hinter mir habe, die ich feigerweise auch noch per Mail durchgezogen habe, habe ich mich einmal schlau gemacht, wie man denn noch so Schluss machen kann. Da gab es seitenlange Ratgeber, wie es besonders einfühlsam oder respektvoll oder schmerzlos wäre - da gibt es aber noch die "moderne Methode". Darf ich vorstellen: Schluss machen LASSEN. Klingt fragwürdig und ist es auch, Begründung folgt.
Man muss sich das so vorstellen: eine Agentur ruft bei deinem Partner an und teilt ihm mit, dass du keinen Bock mehr auf ihn hast und warum es so weit gekommen ist. Oder diese Agentur schlägt persönlich auf, oder aber sie schreibt deinem künftigen Exfreund eine Mail. Es gibt auch einen Service, bei dem ein Leichenwagen vorfährt, um den Expartner abzuholen. Im mitgelieferten Sarg befindet sich dann ein "netter" Brief von dir. Eine andere Möglichkeit ist, dass du noch einmal Sex mit der betreffenden Person hast, schnell das Haus verlässt, und sobald du draußen bist, meldet sich die Agentur.
Das ist nur eine kleine Auswahl an Dienstleistungen, die solche Agenturen bieten, meistens zu Preisen zwischen 30 und 1000 Euro. Nun stellen sich mir zwei Fragen:
1. Warum kann man das alles nicht auch selbst organisieren?
Seien wir mal ehrlich. Was ist so schwer daran, selber eine Mail zu schreiben, etwas auf den Anrufbeantworter zu sprechen oder ein Video zu drehen? Sogar die ausgefalleneren Ideen lassen sich leicht selbst umsetzen, z. B. das mit dem Abschiedssex. "Hinterher" geht man einfach - und hinterlässt ein Tonband oder ein Video im Flur mit der Aufschrift "Bitte anhören, in Liebe so-und-so". Leichenwägen lassen sich auch billiger organisieren, man kann sich so gut wie alles nach Hause bestellen.
Daraus folgt: man muss nicht für teuer Geld irgendeine Agentur engagieren, denn das meiste lässt sich mit ein wenig Fantasie und Einfallsreichtum auch so organisieren.
2. Wie kann man nur auf die Idee kommen, sich dermaßen unsensibel zu verhalten?
Wenn ich einen Menschen einmal geliebt und respektiert habe, ist es das Mindeste, ihm die Chance zu lassen, würdevoll aus der Beziehung herauszukommen. Nein wirklich, da fehlen mir die Worte! OKAY, wenn ich einen Schläger an der Backe habe und Angst haben muss, nach Hause zu kommen, DANN bringt das Sinn. Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es Fälle gibt, in denen so eine Agentur eingreifen darf, kann und muss!
Also, im humanitären Bereich wäre so etwas ideal. Nehmen wir eine Frau, die auf der Flucht vor ihrem Schlägerfreund in einem Frauenhaus landet. Dieses Frauenhaus übernimmt dann kostenlos die Benachrichtungen an den Expartner und rechnet auch finanziell damit ab, weil es für die Frau viel zu belastend wäre. Quasi als Opferschutz, nicht als Racheakt.
Das Traurige ist bloß, dass diese Branche ganz groß im Kommen ist. Vor einem Jahr habe ich mal einen Fernsehbeitrag über eine solche Agentur gehört, und da hieß es, diese Firmen würden nur vereinzelt existieren. Wenn ich JETZT bei Google das Wort "Schluss machen" eingebe, finde ich bereits unter dem dritten oder vierten Eintrag eine "Trennungs-Institution".
In diesem Sinne,
die empörte Sojabohne.
Man muss sich das so vorstellen: eine Agentur ruft bei deinem Partner an und teilt ihm mit, dass du keinen Bock mehr auf ihn hast und warum es so weit gekommen ist. Oder diese Agentur schlägt persönlich auf, oder aber sie schreibt deinem künftigen Exfreund eine Mail. Es gibt auch einen Service, bei dem ein Leichenwagen vorfährt, um den Expartner abzuholen. Im mitgelieferten Sarg befindet sich dann ein "netter" Brief von dir. Eine andere Möglichkeit ist, dass du noch einmal Sex mit der betreffenden Person hast, schnell das Haus verlässt, und sobald du draußen bist, meldet sich die Agentur.
Das ist nur eine kleine Auswahl an Dienstleistungen, die solche Agenturen bieten, meistens zu Preisen zwischen 30 und 1000 Euro. Nun stellen sich mir zwei Fragen:
1. Warum kann man das alles nicht auch selbst organisieren?
Seien wir mal ehrlich. Was ist so schwer daran, selber eine Mail zu schreiben, etwas auf den Anrufbeantworter zu sprechen oder ein Video zu drehen? Sogar die ausgefalleneren Ideen lassen sich leicht selbst umsetzen, z. B. das mit dem Abschiedssex. "Hinterher" geht man einfach - und hinterlässt ein Tonband oder ein Video im Flur mit der Aufschrift "Bitte anhören, in Liebe so-und-so". Leichenwägen lassen sich auch billiger organisieren, man kann sich so gut wie alles nach Hause bestellen.
Daraus folgt: man muss nicht für teuer Geld irgendeine Agentur engagieren, denn das meiste lässt sich mit ein wenig Fantasie und Einfallsreichtum auch so organisieren.
2. Wie kann man nur auf die Idee kommen, sich dermaßen unsensibel zu verhalten?
Wenn ich einen Menschen einmal geliebt und respektiert habe, ist es das Mindeste, ihm die Chance zu lassen, würdevoll aus der Beziehung herauszukommen. Nein wirklich, da fehlen mir die Worte! OKAY, wenn ich einen Schläger an der Backe habe und Angst haben muss, nach Hause zu kommen, DANN bringt das Sinn. Ich will ja gar nicht abstreiten, dass es Fälle gibt, in denen so eine Agentur eingreifen darf, kann und muss!
Also, im humanitären Bereich wäre so etwas ideal. Nehmen wir eine Frau, die auf der Flucht vor ihrem Schlägerfreund in einem Frauenhaus landet. Dieses Frauenhaus übernimmt dann kostenlos die Benachrichtungen an den Expartner und rechnet auch finanziell damit ab, weil es für die Frau viel zu belastend wäre. Quasi als Opferschutz, nicht als Racheakt.
Das Traurige ist bloß, dass diese Branche ganz groß im Kommen ist. Vor einem Jahr habe ich mal einen Fernsehbeitrag über eine solche Agentur gehört, und da hieß es, diese Firmen würden nur vereinzelt existieren. Wenn ich JETZT bei Google das Wort "Schluss machen" eingebe, finde ich bereits unter dem dritten oder vierten Eintrag eine "Trennungs-Institution".
In diesem Sinne,
die empörte Sojabohne.
Freitag, 4. Juni 2010
Menschentypen und so :)
Ich glaube, es gibt drei Typen von Menschen, wobei jeder einem dieser Typen zuzuordnen sein müsste.
1. Der Suchende
Dieser Typ Mensch ist dazu bestimmt, irgendetwas zu suchen. Ich persönlich zähle mich ebenfalls dazu, denn ich suche nach emotionaler Sicherheit und einem Jungen, der mir diese Sicherheit bieten kann, und das für immer und ewig. Andere suchen nach Erfolg, Verständnis oder sonst etwas.
2. Der Gebende
Diese Sorte wurde geboren, um anderen Leuten ein Stückchen Glück abzugeben und sie zufrieden zu machen. Ich kenne solche Leute, meine beste Freundin ist so jemand, und ein guter Bekannter von mir ebenfalls. Mein bester Kumpel ist auch so ein Engel. Wie auch immer, es gibt von dieser Sorte nicht viele. Solch eine Person zu verlieren, ist eine Todsünde.
3. Der Nehmende
Solche Leute ziehen einem Lebensenergie ab und merken es oftmals noch nicht einmal. Man sollte sich mit so einer Bagage eigentlich gar nicht abgeben, aber eigenartigerweise tut man es trotzdem. Blöd, aber leider wahr. Somit läuft man Gefahr, die Energie, die ein Gebender freigesetzt hat, gleich wieder an einen beliebigen Schmarotzer zu verschwenden. Zum Glück gibt es nur wenige dieser energetischen Trickbetrüger.
In diesem Sinne,
die - jetzt los-müssende - Sojabohne.
1. Der Suchende
Dieser Typ Mensch ist dazu bestimmt, irgendetwas zu suchen. Ich persönlich zähle mich ebenfalls dazu, denn ich suche nach emotionaler Sicherheit und einem Jungen, der mir diese Sicherheit bieten kann, und das für immer und ewig. Andere suchen nach Erfolg, Verständnis oder sonst etwas.
2. Der Gebende
Diese Sorte wurde geboren, um anderen Leuten ein Stückchen Glück abzugeben und sie zufrieden zu machen. Ich kenne solche Leute, meine beste Freundin ist so jemand, und ein guter Bekannter von mir ebenfalls. Mein bester Kumpel ist auch so ein Engel. Wie auch immer, es gibt von dieser Sorte nicht viele. Solch eine Person zu verlieren, ist eine Todsünde.
3. Der Nehmende
Solche Leute ziehen einem Lebensenergie ab und merken es oftmals noch nicht einmal. Man sollte sich mit so einer Bagage eigentlich gar nicht abgeben, aber eigenartigerweise tut man es trotzdem. Blöd, aber leider wahr. Somit läuft man Gefahr, die Energie, die ein Gebender freigesetzt hat, gleich wieder an einen beliebigen Schmarotzer zu verschwenden. Zum Glück gibt es nur wenige dieser energetischen Trickbetrüger.
In diesem Sinne,
die - jetzt los-müssende - Sojabohne.
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