Es ist Dienstag Mittag und die Sojabohne hat Freistunde. Sie ist gut gelaunt und hatte keinen schlechten Tag, aber über einen solchen schreiben will sie trotzdem. Et voilá!
1. Stelle den Wecker so ein, dass du es gerade noch so zur Arbeit bzw. zur Schule schaffst, wahlweise ein paar Minuten später als günstig - das "fetzt" mehr.
2. Aufgrund der Eile ist natürlich kein Frühstück einzunehmen. Das würde ja für Zufriedenheit sorgen!
3. Kaffee, ob zuhause oder unterwegs - nix da! Geld mitnehmen ist nicht.
4. Es empfiehlt sich, einige Bücher oder Hefter zuhause liegenzulassen, wahlweise auch das Stiftemäppchen. Das sorgt für genügend Ärger für eine ganze Woche. =)
5. Wenn man den Vorzug einer Freistunde zu verbuchen hat, sollte man diese Extrapause natürlich optimalst ausnutzen - eventuelles Zuspätkommen zur siebten Stunde kommt immer gut!
6. Lasse deine bis dahin aufgebaute schlechte Stimmung an möglichst vielen Menschen aus und verschlechtere die Atmosphäre so gut es geht. Deine Wirkung wird mit Sicherheit auf dich zurückgeworfen werden - das steigert das "Bad-Day-Feeling", wie der Experte sagt. ;-)
7. Fühle dich selbstverständlich ungerecht behandelt! Dass du selbst die schlechte Laune auslöst, spielt dabei keine Rolle!
8. Vermeide keine Begegnungen mit deinem Todfeind - falls vorhanden. Solltest du keinen Todfeind haben, mach dir einen! Maßnahmen siehe oben. Das ist dir zu radikal? Okay, dann unterhalte dich mit deinem Ex über deinen neuen Freund und andere Themen, die garantiert für Streit sorgen werden und es schon "damals" getan haben. Oder geh einfach zum Zahnarzt.
9. Nachdem du dir so alle Mitmenschen für die nächsten paar Tage vergrätzt hast, kannst du dich mies gelaunt in die Büßerecke setzen und deinem Herrgott deine Leid klagen.
Et voilá, ein maximalst schlechter Tag! =)
In diesem Sinne,
die - ziemlich gut gelaunte - Sojabohne.
PS: Es ist zudem sehr hilfreich, mit der Strumpfhose am nächsten Busch vorbeizuschrammen - das gibt schöööne Laufmaschen, die die Stimmung noch mal erheblich verschlechtern! ;-)
Dienstag, 13. Oktober 2009
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:)))
AntwortenLöschennoch effektiver wäre es, man zieht das an, was einem im Schrank zuerst entgegenfällt, egal ob passend oder nicht, schön oder nicht. Hauptsache, man fühlt sich nicht wohl darin.
Dann findet man nur noch die Schuhe, die a) zu klein, und b) total hässlich sind. - und natürlich klobig und maximal hässlich, und sie machen das ohnehin schon scheußliche Outfit noch fragwürdiger.
Muß man U-Bahn fahren, dann sehe man sich morgens um 7 Uhr die Mitreisenden an, ihre schlechtgelaunten Mienen sorgen für schlechte Laune, garantiert.
Man stelle sich zudem vor, in der (Schul)Kantine gäbe es heute saure Lunge oder Leber mit Spinat. Perfekt für einen schlechten Tag.
Und die Kommentare und abwertenden Blicke der Zimtzicke gegenüber am Arbeitsplatz/Schule nehme man höchstpersönlich, auch wenn man längst weiß, dass sie mit aktivem Freund oder Mann besser gelaunt wäre und den Frust nur ersatzweise und u.U. neidbedingt an der Umwelt auslässt.
Wenn das alles nichts hilft, ist man ein hoffnungslos positiver Mensch, der absolut zu beneiden ist. Wenn man so ein hoffnungslos positiver Mensch ist, würde man allerdings feststellen, dass den Meckertöpfen und Mäklern und Zimtzicken die gute Laune versagt bleibt. Denn nichts ärgert miesgelaunte Menschen mehr als ein hoffnungslos positiver Mensch! :)
Wär das eine Kampfansage an den Pessimismus. :)))